Kritiken

LEGENDE VON DER UNSICHTBAREN
STADT KITESH Foto: M. Steinhäuser
DIE HELLEN HAUFEN (Berlin, theaterforum kreuzberg 2014)
"Für Augenblicke leistet das Theater, was nur Theater leisten kann: Ein Hauch der ausgefallenen Revolution weht herüber." (Junge Welt)
"Hier sprechen die Arbeiter im Chor mit einer Stimme und sie kennen auch ihren Feind: ein Gesellschaftssystem, das »den Gewinn maximieren will und nicht den Sinn«." (Neues Deutschland)
"Die Inszenierung tut alles, um mich den großen geschichtlichen Atem der Vorgänge deutlich spüren zu lassen, mir ein Dazwischenkommen mit meiner Meinung zu ermöglichen. Jedes Bild, jeder Satz, jeder Vorgang ein Hammerschlag und gleichzeitig ein fragiles Modell. Hohe Kunst des Spiels und der Regie. Ein grandioser, außergewöhnlicher, mutiger Theaterabend." (livekritik)

DER GELDGOTT (Berlin, theaterforum kreuzberg 2013)
"Helles, derbes, possenhaftes Volkstheater. Dann aber, da der Held sich mit Gott Geld einlässt, stürzt die Komödie hinunter ins Tragische. Die Darsteller wachsen an der gemeinsamen Aufgabe zu einem Ensemble." (Junge Welt)
"Trotz tieferer Bedeutung vergnüglich, das Lachen bleibt einem nicht im Halse stecken. Das würde Hacks vermutlich sehr gefallen haben." (Märkische Oderzeitung)
"Von der Aktualität eines Hacks-Stücks kann man sich im Theaterforum Kreuzberg überzeugen. Es waren auch viele jüngere Leute, die das Stück sehen wollten." (Der Freitag)

DER MÜLLER VON SANSSOUCI (Berlin, theaterforum kreuzberg, 2012)
"Kein Stück über Fridericus Rex, sondern eins gegen ihn. Wohltuend ist der Verzicht auf naturalistisches Zeitkolorit. Ein gutes Dutzend Darsteller spielt mehr als doppelt soviele Rollen, in aller Regel entstellend geschminkt in weißen (Toten-)Hemden. Nur der Magd und dem Knecht werden in dem monströsen Kaspertheater Farben zugestanden. Die Groteske erweist sich als geeignet, der Glorifizierung des Krieges beizukommen." (Junge Welt)

LORCA. BERNARDA. FRAGEN (UA/ Berlin, theaterforum kreuzberg, 2011)
"Acht engagierte Schauspielerinnen füllten den Raum mit rhythmisch diszipliniertem Spiel und konzentrierten szenischen Abläufen - das Kollektiv war gefragt. Wir sahen politisches Theater, also notwendiges Theater. Schade, daß solche Arbeit nur so kurz gezeigt und dadurch von so wenigen Zeitgenossen gesehen werden kann!" (Ossietzky)

MAKROPULOS. DIE KOMÖDIE (Berlin. - Usti n.L. - Cheb 2005)
"Ein schwarzer Raum, nur ein Tisch. Lichtchoreographie. Pathosferne. Meisterliches Handhaben der Sprache. Überzeugend im Spiel bis in die Fuß- und Fingerspitzen." (Prager Zeitung)
"Wittigs Inszenierung hat ein hohes Tempo, der Zuschauer wird von Anfang an in die Handlungsspirale eingesogen, aus der es kein Entkommen gibt." (Tschechisches Zentrum Berlin)

TAMI ODER FRAU DIETRICH VERSCHENKT EIN COLLIER (UA/ Berlin 2002, Duisburg, Hamburg, Leipzig, Dresden u.a.)
"Wittig setzt Fakten und Fiktion zu einem emotionsgeladenen Stück zusammen." (Neues Deutschland)
"Ein rasantes Solostück, das in keiner Phase die Existenz eines Mitspielers vermissen lässt. Faszinierende zwei Stunden lang." (Rheinische Post)

DIE LEGENDE VON DER UNSICHTBAREN STADT KITESH UND DER JUNGFRAU FEVRONIA (Staatsoper Jekaterinburg/Russland 1995)
"So ungewöhnlich dargestellt die Triebkräfte der Handlung in ihren Verflechtungen auch sind - sie machen die Wirkung der Aufführung aus." (Musykalnoje Obosrenije, Moskau)
"Es ist nicht schwer, das Experiment KITESH als eines der interessantesten der letzten Jahre zu erkennen, jedenfalls in Russland." (Gasjeta Marinskij Teatr, St. Petersburg)

DAS SONNENHAUS (Deutsche EA/Greifswald u. Stralsund 1994, Gastspiel zur Ensemblia in Mönchengladbach 1996)
"Wittig gelang der Blick auf die Exilthematik und jene verfälschende Kraft der Erinnerung, um die Rautavaaras Tragedia buffa kreist: das Leben als Traum." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Durchdacht und dennoch geheimnisvoll bleibend, in magischer Schwebe zwischen Realität und Irrealität entsteht eine Atmosphäre von herber, kühler Poesie. Und so geschieht, was man bei einer zeitgenössischen Oper nicht oft erlebt: Man ist nicht nur interessiert, sondern gefangen und gefesselt." (Ostsee-Zeitung)
Peter Wittig. Simon-Dach-Straße 21. 10245 Berlin. Phone 030 291 09 73. Mail: peter@wittig-berlin.com.   zurück (4/4)   Start